Drangstedt

(Größe 17,02 qkm, 1.358 Einwohner)


In Silber zwei schwebende bewurzelte Tannen über einem grünen Hügel, belegt mit einem goldenen, silbergehörnten Ochsenkopf, der Hügel über einem silbernen Schildfluß. Die Tannen sind Sinnbilder des Drangstedter Forstes. Der Hügel erinnert an die Steingräber und deren Schutzhügel, und der Ochsenkopf über dem silbernen Schildfuß weist auf die Deutung des Ortsnamens als Viehtränke hin.


Die Gemeinde Drangstedt


Der Ort befindet sich auf dem südlichen Ausläufer der "Hohen Lieth" mit ausgedehnten Wald-, Wiesen-Acker- und Moorflächen. War der Ort in früheren Jahren überwiegend von der Landwirtschaft geprägt, so entwickelte sich das Walddorf schon vor der Wende ins 20. Jahrhundert, wegen der Nähe zu den Städten Bremerhaven, Gestehende und Lehe zu einem Naherholungsort für die dort lebenden Menschen. Der Bau der Eisenbahnstrecke von Speckenbüttel nach Bederkesa bescherte den Lokalen, Gaststätten und Hotels erfreuliche Einnahmen.

Wohlhabende Geschäftsleute waren von der guten Waldluft angetan. Sie kauften sich Grundstücke und ließen wunderschöne Wohnhäuser darauf erbauen. Einige Häuser stehen heute noch und ihre Besitzer investieren viel Geld und Arbeitskraft um sie in neuem Glanz erstrahlen zu lassen.

In Drangstedt befindet sich mit 100 Hügelgräber die größte Ansammlung von Erdhügeln jener Völker, die vor mehr als 3000 Jahren im Raum zwischen Pommern und der Nordseeküste lebten. Nirgends in Europa sind so viele Hügelgräber auf engstem Raum zu finden wie hier in Drangstedt.

Mitgliedsgemeinden

Bad Bederkesa Drangstedt Elmlohe Flögeln Kührstedt Köhlen Lintig Ringstedt