Bereit für das Dienstjahr 2010: Mit Rüdiger Dasenbrock, Sven Wojzischke, Günter Steffens, Steffen Heister, Patrick Dasenbrock, Jan Christian Nolte, Heinrich Kimker, Egon Lührs, Rolf Otten, Peter Pommer und Heiko Müller (v.l.) ist die Freiwillige Feuerwehr Drangstedt gut aufgestellt. foto wö

 

Feuerwehr sucht neuen Ortsbrandmeister

Nach Wiederwahl will Rüdiger Dasenbrock nicht erneut kandidieren – Vier Feuerwehrleute befördert

 

 

DRANGSTEDT. Die Freiwillige Feuerwehr Drangstedt muss sich nach einem neuen Ortsbrandmeister umsehen. Der bisherige Amtsträger Rüdiger Dasenbrock wurde zwar für das kommende Jahr einstimmig wiedergewählt; 2011 wolle er jedoch aufhören, sagte er nach dem traditionellen Abendessen bei der Jahreshauptversammlung. Er bat seine Truppe, ihm bei der Suche nach einem Nachfolger zu helfen. Heinrich Kimker, Egon Lührs und Rolf Otten werden schon im kommenden Jahr nicht mehr dabei sein. Die Kameraden verabschiedeten Otten nach 36 Dienstjahren. Lührs und Kimker treten nach jeweils 46 Jahren aus dem aktiven freiwilligen Dienst aus. Als Dank für ihren Einsatz überreichte Ortsbrandmeister Rüdiger Dasenbrock Wein und Geschenkgutscheine von der Ortswehr. Es folgten Dankesworte vom Bürgermeister der Samtgemeinde Sven Wojzischke. Auch Günter Steffens, Brandmeister der Samtgemeinde, und Drangstedts Bürgermeister Peter Pommer bedankten sich bei den drei Feuerwehrmännern für die geleistete Arbeit. Derweil rückt der Nachwuchs weiter vor: Lutz Wegener, Steffen Heister und Patrick Dasenbrock wurden nach bestandenen Lehrgängen zu Hauptfeuerwehrmännern befördert, Jan Christian Nolte erreichte den Rang des Oberfeuerwehrmanns. Im vergangenen Jahr leisteten die Ehrenamtlichen der Freiwilligen Feuerwehr Drangstedt zusammen 2300 Dienststunden. Diensteifrigster Feuerwehrmann war Lutz Wegener, ihm folgten Ulrike Breuer, Steffen Heister und Ron Gerken. Siebenmal rückte die Wehr zu Brandeinsätzen und Hilfeleistungen aus, berichtete Dasenbrock. Neben zahlreichen Übungen, etwa zum Atemschutz und Funk, traten die Feuerwehrleute zu Wettbewerben mit anderen Wehren an – bei den Wettbewerben der Samtgemeinde in Lintig erreichten die Drangstedter den fünften Platz, beim Alterswettbewerb in Ringstedt schafften sie es auf den dritten Platz. Im Frühjahr half die Freiwillige Wehr bei der Gemarkungsreinigung der Gemeinde, sie gestaltete die Ferienpassaktion mit und beteiligte sich an der Gemeindeaktion „Ein Dorf geht wandern“, wo die Feuerwehrleute den Verkehr sicherten.

(wö)

(aus der Nordsee-Zeitung vom 19.02.2010)

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